Wandertag oder auch Völkchenwanderung

Ein buntes Völkchen von Gritznerianern mitsamt zwei Hunden, traf sich am 28. April am Durlacher Bahnhof, bereit die kommenden Herausforderungen anzunehmen.   

 

Edmund unser erfahrener Scout wollte natürlich wissen, wie es um die Moral der "Truppe" bestellt ist und unterzog uns bei der Einfahrt des Zuges einem ersten Test. Wir schlugen uns achtbar – mindestens zwei Zugtüren wurden blockiert, bis auch er an Bord war.   

 

Während der Zugfahrt gab es viel zu sehen und noch mehr zu hören. Je eine Abordnung der Stämme der Rot – Weiß und  Blau – Weiß – Karierten war auf dem Weg Richtung Bad Cannstatt, zum alljährlichen Stammestreffen ( POW WOW).    

 

Ihre rituellen Sprechgesänge, nicht schön, aber laut und kraftvoll, ihre rituellen Handlungen, allen voran das Trinken der geweihten Flüssigkeit aus kleinen metallenen Behältern – alles sehr spannend und neu für uns. Manchmal auch etwas irritierend, da mit zunehmender Flüssigkeitsaufnahme auch die Intensität des Ganzen zunahm.   

 

In Pforzheim mussten wir leider aussteigen und feststellen, dass der vorgesehene Anschlusszug ausfiel, vielleicht auch um uns in den Genuss des architektonisch herausragenden Busbahnhofes kommen zu lassen.   

 

Die Anfrage eines Einzelnen nach einem evtl. Morgenbier wurde gekonnt ignoriert. Vielleicht ganz gut, da es sich bei diesem Subjekt eh um einen etwas verschrobenen Menschen handelt. Ein Tip an mich aus aller Munde : Wenn er einmal nichts sagt, sprich ihn bloß nicht an!!   

 

Mit dem Bus fuhren wir dann bis (habe ich vergessen) um unsere schöne Wanderung mit einem ganz leichten Anstieg zu beginnen. Seit dieser Wanderung schenke ich dem Unterschied von relativem zu absolutem Höhenanstieg mehr Beachtung.   

 

In Engelsbrand sahen wir mit großer Freude, dass bei vielen Autofahrern der Zebrastreifen doch noch wirkt. Nachdem wir unsere Besprechung ein paar Meter von diesem weg fortführten, verflüssigte sich der Verkehr zusehends.   

 

Anschließend erreichten wir einen Aussichtsturm (vielleicht war es auch anders herum) der schön schwankte. Dort vesperten wir und einige gaben sich anschließend dem Frisbee – Spiel hin.    

 

Irgendwo zwischendrin hätten wir auch noch für umme Kuchen essen können – das hatte Dieter sehr geschickt eingefädelt. Außerdem brachte er uns auch noch ein paar Kostbarkeiten von Ringelnatz nahe und das ist nicht ironisch gemeint! 

 

Schließlich erreichten wir das wunderschöne Wanderheim, mit seiner sehr guten Küche.   

Der Heimweg verlief ohne nennenswerte Erlebnisse. Das wars.   

Falls ich was vergessen habe,(ich werde das Gefühl nicht los) meldet Euch!

 

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Chorwochende 2018

Am ersten Maiwochenende war es mal wieder soweit.

32 hoch motivierte Sängerinnen und Sänger incl. Chorleiterin Daniela machten sich Richtung Seewald-Göttelfingen zum jährlichen Chorwochenende auf.

 

Nachdem alle ihre Zimmer im Landgasthof Traube bezogen hatten, trafen wir uns zu einem leckeren Vesperbuffet in der Gaststube. Frisch gestärkt folgte dann eine 2-stündige Chorprobe, bei der wir uns auf unsere nächsten Auftritte vorbereiteten.

 

Bei einigen Gläsern Wein/Bier oder was sonst das Herz begehrte ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

 

Der Samstag war dann gut gefüllt mit Proben, bei denen wir intensiv einige neue Lieder unseres diesjährigen Programms einstudierten. Im Wechsel waren mal nur die Männerstimmen, nur die Frauenstimmen oder auch der gesamte Chor gefragt.

 

Diejenigen, die gerade mal Pause hatten, nutzten die Zeit für Spaziergänge im Wald oder durch die Felder oder zum Relaxen auf der Sonnenterrasse. Bei manchen war auch der „Matratzenhorchdienst“ angesagt, um die etwas zu kurz gekommene Nachtruhe aufzuholen. 

 

Von unseren sehr lieben Gastwirten, der Fam. Seeger-Seyfried, wurden wir kulinarisch verwöhnt. Sei es das reichhaltige Frühstücksbuffet, das Mittagsmenü, der Nachmittagskaffee mit leckerem Kuchen oder das Abendessen…alle waren höchst zufrieden.

 

Nach dem Abendessen traf sich eine größere Gruppe an der Kegelbahn, wo es sehr lustig zuging. Nebenher wurden Lieder gesungen. Nachdem wir alle keine Kegelprofis sind, waren die Jubelschreie bei guten Würfen sicher bis in die oberen Stockwerke des Hotels zu hören.  Aber nachdem keinerlei Beschwerden kamen, war es vielleicht doch nicht so schlimm.         

Andere setzten sich zu einem gemütlichen Plausch und/oder zu einem Spiel bei einem oder mehreren Gläsern Wein zusammen. Da war für jeden etwas dabei.

 

Am Sonntagvormittag hatten wir dann nochmal 3 Stunden Probe. Als Dankeschön haben wir unsere Gastgeber noch mit einem Ständchen beglückt.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen hat sich dann jeder wieder Richtung Heimat aufgemacht.

 

Ein großes Dankeschön an Fam. Seeger-Seyfried von Landgasthof Traube für die herzliche Aufnahme und die hervorragende Verpflegung.

 

UND…nicht zu vergessen….ganz wichtig!!!!!!!!

Vielen Dank an unsere Chorleiterin Daniela für die herausragende Leistung an diesem Wochenende. Ihre Geduld, ihr Engagement, ihre gute Laune………

 

Uns ist allen klar: das ist Schwerstarbeit! Und wir wissen das sehr zu schätzen.

 

Nun freuen wir uns schon auf das nächste Jahr, wenn wir uns wieder gut gelaunt und hoch motiviert in Göttelfingen treffen.

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